MEHR RAUM FÜR PRINT & SCREEN!

Definition Stereoskopisches Fotografieren

Eine stereoskopische Aufnahme bezeichnet eine fotografische Abbildung, bei der neben den eigentlich „flachen" Bildern auch eine Tiefeninformation wahrgenommen werden kann. Umgangssprachlich haben sich hier die Begriffe 3D-Fotos und 3D-Bilder geprägt.

Kurzbeschreibung

Bei der Stereoskopie wird die Tatsache ausgenutzt, dass beim Betrachten eines Objektes jedes Auge einen anderen Blickwinkel wahrnimmt und daher eine unterschiedliche Ansicht von einem Objekt gewinnt. Das menschliche Gehirn erst lässt für den Betrachter das Bild räumlich erscheinen. Es fügt also durch neurologische Vorgänge den zwei an sich „flachen", zweidimensionalen Bildern eine dritte Dimension, die räumliche Komponente, hinzu. Ohne das dreidimensionale Sehen ist das menschliche Gehirn nicht in der Lage zu erkennen, wie weit ein Gegenstand von einem anderen entfernt ist. Nicht jeder Mensch hat allerdings die Fähigkeit, dreidimensional zu sehen. Etwa 10% der Bevölkerung hat kein bzw. ein eingeschränktes 3D-Sehen.

Werden zwei Ansichten genau so erzeugt, wie sie das menschliche Gehirn in der Realität wahrnimmt, also durch zwei im Augenabstand getrennte fotografische Aufnahmen und werden diese den Augen auch getrennt übermittelt, so hat der Betrachter denselben räumlichen Eindruck wie bei einem real betrachteten Objekt.

» Mehr über stereokopische Bilder (Verwendungszweck, Lenticulardruck u.v.m.) finden Sie unter 3D-Bilder..

» Erfahren Sie mehr über die Entwicklung der Stereoskopie auf Stereoskopie.com. Eine umfangreiche Sammlung historischer Kameras, 3D-Fotos und Vorträge dokumentiert dort die Entstehungsgeschichte der 3D-Fotografie.